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Zwischenbegrünung Untersaaten

Zwischenbegrünungen für Ihren Erfolg.

Zwischenfutterbaumischungen bereichern die Fruchtfolgen, einen Mehrwert für unser Bodenleben. Entscheidend ist neben der Auswahl der richtigen Begrünung der Anbau. Nicht „dazwischen schieben“, sondern als volle Kultur in die Fruchtfolge integrieren.

Gerne stehen wir mit Ihnen im Austausch.

 

Erosionsschutz und schnelle Bodenbedeckung sowie eine sehr gute Unkrautunterdrückung sind wichtig Faktoren für gute Untersaaten.  Diese können als Ergänzung zu den Hauptkulturen viele Vorteile bringen: Auswaschungen minimieren, die Tragfähigkeit des Bodens bei der Ernte massiv verbessern. Mit der richtigen Wahl der Mischung, des Ansaatverfahren und dem passenden Pflanzenschutz steht dem Erfolg einer

Untersaat nichts im Wege.

 

 

 

 

 

 

Zwischenbegrünungen für Ihren Erfolg 
"wirmüssenunssorgen"

In den Sommermonaten laufen die Böden auf Hochtouren. Nur ohne aktiven Bewuchs können sie keine Leistung bringen. Begrünungsmischungen schließen den Kreislauf und lassen den Motor nicht leer laufen

Die heissen Temperaturen in Verbindung mit den extrem hohen Strahlungsintensitäten lassen kahle Böden förmlich verbrennen. Begrünungen schützen den Boden vor dem Verbrennen um ein Vielfaches. Gleichzeitig wird Wasser im Boden gespeichert

 

Begrünungen fördern die komplexe Mikrobiologie im Boden durch ihre Wurzelausscheidungen,  dadurch bleiben unsere Kulturpflanzen fit und vital.

 

Je vielfältiger eine Mischung aufgebaut ist desto wohltuender ist sie für Bodenleben und Kulturpflanze.

Ausgewogene Mischungen haben immer einen Zusatzeffekt. Böse Einzelkomponenten gibt es in der Pflanzenwelt nicht. Und je komplexer die Mischung aufgebaut desto erfolgreicher ist sie

 

Untersaaten sind als Zwischenfrucht sehr interessant. Darüber hinaus bringen Untersaaten von Gräser- bzw. Kleegrasmischungen weitere Vorteile mit sich

 

  • Effektive Unkraut- bzw. Unkrautbekämpfung durch
    rechtzeitige Bodenbedeckung und Konkurrenz

  • Erosionsschutz durch flächendeckenden Bewuchs nach
    Ernte der Deckfrucht

  • Nachhaltige Humuswirtschaft und Bodenverbesserung durch
    längere Bodenruhe

  • Verminderung von Nährstoffverlusten durch Pflanzenbewuchs

  • Kostenreduzierung, da weniger nachfolgende Bearbeitungsgänge notwendig sind.
     

Gräsermischungen als Zweitfrucht brauchen eine gute und rechtzeitige Entwicklung, um die verbliebene Wachstumszeit effizient nutzen zu können. Dieser Entwicklungsvorsprung ist mit Untersaaten gewährleistet.
Positive Humusbilanzierung Steigerung, der Bodenfruchtbarkeit

 

Wahl der richtigen Untersaat:

  • Wurzelbetont

  • Tiefwachsend

  • Überwinternd

  • rasch Deckend

  • kein Überwachsen der Hauptkultur

  • keine Große Bio-Masse, 

Kleegras als Untersaat !!

Wie erfolgt die Aussaat?
Grundsätzlich ist eine Aussaat im Herbst oder im Frühjahr möglich. Eine Untersaat im Herbst ist bei den Arten wichtig, die einen Kältereiz für die weitere generative Entwicklung ähnlich dem Getreide brauchen. Dies ist von den genannten Arten besonders das Englischen Raigras. Eine nicht zu späte Aussaat im Herbst garantiert eine gute Vorwinter-Entwicklung. 
Im Frühjahr besteht die Möglichkeit, in lichte Wintergetreidebestände mit einer Scheibenschar Sämaschine die Untersaat auszubringen. Frühe Termine sind bei dieser Technik günstiger.

 

Ein wichtiger Aspekt bei der Anlage von Untersaaten ist die Konkurrenz um Licht im Bestand. Je größer die Beschattung durch die Hauptfrucht, desto weniger Triebe entwickelt der Grasbestand Daher ist es sinnvoll, die Aussaatstärke um ca. 20–30 % je nach Getreideart zu reduzieren.

Eine getrennte Aussaat ist für die Gräsern flachere Aussaattiefe vorteilhaft. Besteht dann noch die Möglichkeit einer Breitsaat zwischen den Saatreihen des Getreides, so gelingt die Untersaat nahezu perfekt. Auf leichten Böden ist keine weitere Bearbeitung wie z.B. ein Einstriegeln, notwendig.

 

Auch mit herkömmlichen Drillmaschinen ist, wenn man diese mit zusätzlichen Saattanks ausrüstet, eine Breitsaat machbar.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Reihenweite des Getreides zu variieren.

Direkt nach der Ernte kann eine Düngergabe mit Gülle oder Gärrest die Entwicklung der Untersaat deutlich fördern.

Wenn man die hier aufgezeigten Spielregeln beachtet, ist eine Untersaat im Getreide eine kostengünstige und effektive Maßnahme zur Bekämpfung von Unkräutern, als Erosionsschutz und zur Boden- und Nährstoffverbesserung. Es wundert daher nicht, dass sie auch im konventionellen Anbau immer mehr Anhänger findet.

Untersaaten Juni 22
Untersaat Actihum
Untersaat in Dinkel
Untersaat
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